Die sieben Schwestern in Blog / Buch

Sich das Lesen zur Gewohnheit machen heißt, sich einen Ort zu schaffen, in den man sich vor fast allem Elend des Lebens zurückziehen kann. Zitat W. Somerset Maugham

Der erste Roman aus einer spannenden Reihe um die „Sieben Schwestern“

Maia hält sich in London auf als sie erfährt das ihr Vater plötzlich gestorben ist. Sofort bucht sie einen Flug nachhause. Ihren Schwestern, die auf der ganzen Welt verstreut leben, schickt sie eine SMS das Sie sich bei Ihr melden sollen.

Ihr Vater hatte sie und ihr Geschwister aus allen Winkeln der Erde adoptiert und ihnen Namen nach den Plejaden, seinem Lieblingssternenhaufen, gegeben.

Zuhause angekommen erfährt Maia das ihr Vater schon beerdigt wurde. Nun wird Ihr bewusst das Sie eigentlich nichts über Ihren Vater weiss, weder was er beruflich gemacht hat oder ob er je eine Freundin hatte oder Freunde.

Familiengeschichte in Vergangenheit und Zukunft

Nachdem alle Schwestern in Genf eingetroffen sind, findet ein Treffen mit  dem Notar statt. Der bestätigt Ihnen das sie bis zum Lebensende versorgt seien aber nicht im Luxus leben würden, sondern immer nur soviel hätten um ein Auskommen zu haben. Ausserdem hatte der Vater für jede Schwester einen Umschlag hinterlassen. Am nächsten Tag öffnet Maia den Umschlag, der enthält eine Keramikfliese mit einer unleserlichen Inschrift und einem Brief. In dem Brief stehen die  Koordinaten des Ortes in dem Maia geboren wurde und ihr Vater schreibt dazu , das es Ihr nun überlassen bleibt in die Vergangenheit zu reisen und zu schauen wo Ihre leibliche Familie herkommt. Am nächsten Tag macht Maia sich auf nach Brasilien. Dort angekommen fährt sie gleich zu dem Haus in dem sie geboren wurde. Sie muss feststellen das dass Haus schon bessere Zeiten gesehen hat und das es unbewohnt wirkt. Sie klingelt aber es macht keiner auf. Als sie in den Garten geht sitzt dort eine sehr alte Frau. Nachdem Maia Ihr erklärt hat das sie wohl in dem Haus zur Welt gekommen ist, behauptet die Dame das schon 55 Jahre kein Kind mehr in diesem Haus geboren wurde. Maia merkt sofort das die Frau lügt.

Am nächsten Tag schickt der Verlag für den Maia arbeitet einen jungen Mann vorbei, er hilft ihr bei den Nachforschungen. Sie bekommen heraus das die alte Dame eine Tochter hatte, man aber nicht weiss was aus ihr geworden ist. Dann entdecken sie ein Bild von der Urgroßmutter der Familie, der Maia zum verwechseln ähnlich sieht.

Sie fahren nochmal zusammen zu der alten Dame aber sie will trotz der Ähnlichkeit mit dem Bild  nicht anerkennen das Maia ihre Enkelin ist. Beim verlassen des Hauses steckt ihr das Dienstmädchen heimlich alte Briefe zu. Im Hotel angekommen beginnt Maia sofort mit dem lesen.

Geheimnisvoll und faszinierend

Von nun an wird die Geschichte Izabelas erzählt. Maias potenzielle Urgroßmutter. Darüber wie sie in eine arrangierte Ehe einwilligt und sich vor der Hochzeit auf eine Schiffsreise nach Europa aufmacht. Begleitet wird sie von ihrer Freundin und deren Vater.

Sie reisen unter anderem nach Paris, wo Izabell den Künstler Laurent Brouilly kennen lernt und sich in Ihn verliebt. Sie haben einen schöne Zeit zusammen. Laurent bittet sie in Paris zu bleiben aber Izabell bringt es nicht übers Herz das Ihren Eltern anzutun. So kommt der Tag wo es wieder Heimwärts geht.

Zurück in der Gegenwart: Maia und Florian beschliessen  das Dienstmädchen noch einmal aufzusuchen, das ihr die Briefe gegeben hat. Sie möchten mehr über Izabel erfahren, wie es ihr in Brasilien weiter ergangen ist.

Während Izabel heiratet und die Hochzeitsnacht mit Gustavo verbringt, den sie nicht liebt, legt ein Schiff im Hafen an. An Bord ist Laurent Brouilly. Er begleitet die Skulptur  die von Izabel in Paris angefertigt wurde und die Gustavo als Überraschung für Izabel erworben hat. Izabel staunt sehr als  plötzlich Laurent vor ihr steht.

Schöne Liebesgeschichte

Sie verabredet sich für den nächsten Tag mit Laurent. Es kommt wie es kommen muss, sie beginnen ein Verhältnis. Izabel schwebt auf Wolke sieben. Dann erfährt sie das ihre Mutter Krebs im Endstadium hat, es gibt keine Hoffnung mehr. Izabel bleibt solange bei ihrer Mutter bis diese stirbt. Als sie wieder zurück bei Gustavo ist, merkt sie das sie schwanger ist.

Aber es kommt noch schlimmer. Izabels Vater hat durch Aktien und Geldspekulationen sein gesamtes Vermögen verloren und Laurent möchte zurück nach Paris, Izabel soll ihn begleiten.

Izabel entscheidet sich Laurent nicht zu begleiten und das Kind als Gustavos Kind auszugeben. Sie meint das es so das Beste für alle ist.

Gustavo kommt dahinter das dass ungeboren Kind von Laurent ist.  Er schweigt aber darüber und ist froh das Izabel bei Ihm geblieben ist.

Zurück in der Gegenwart: Maia erfährt das Izabel ein Mädchen geboren hatte, mit einundzwanzig verstarb und das Gustavo sein Leben dem Alkohol widmete. Der Grossvater kümmerte sich um die kleine Beatriz.

Absolute Suchtgefahr

Mit 18 Jahren ging Beatriz nach Paris und kam nach fünf Jahren wieder zurück nach Brasilien. Sie widmete sich der Kunst. Sie heiratete einen Pianisten und bekam ein Mädchen, mit Namen Christina.

Ein Nebeneffekt der gemeinsamen Nachforschungen von Florian und Maia ist, das sie sich näher kommen und ineinander verlieben.

Nun endlich ist auch Maias Großmutter bereit mit Ihr zu sprechen. Sie erzählt wie es dazu kam das Maia adoptiert wurde.Maia erfuhr das ihre Mutter ein schwieriges Kind gewesen war, später Drogen nahm und kriminell wurde. Christina wurde schwanger. Nach der Geburt brachte Christina ihr Baby gleich in ein Waisenhaus und lief weg. Beatriz hat das erfahren und wollte Maia zu sich nehmen, kam aber zu spät. Maia war schon adoptiert und Beatriz hat nie erfahren von wem. Wie es Christina weiter erging, wusste niemand. Maia mag auch nicht weiter nach ihr suchen. Den Maia ist der Meinung das Ihre Geburt nur ein Zufallsprodukt war.

Das Ende lass ich offen , den ich finde es Schade wenn man es schon weiss bevor man das Buch gelesen hat. 🤓

Fazit:

Das Buch hat mich mitgerissen. Wir erleben Trauer, Eifersucht, Glück, Leidenschaft und pure Liebe. Viele Geheimnisse und Spannung bis zum Ende. Ein gelungener Auftakt zu einer tollen Familiensaga. Ein verzauberndes Leseerlebnis. Band Nummer zwei hab ich schon vor mir liegen und freu mich auf  „Die Sturmschwester“

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1 Kommentar

Ari 24. Jan 2017 um 23:24 Uhr

Danke für die Review du Liebe! Hört sich super interessant an. Wird Zeit, dass ich auch mal wieder was Schönes lese 🙂
Liebe Grüße, Ari

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